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Drei Einsteigermodelle für Nähmaschinen-Anfänger

DIY – Do-It-Yourself – erfreut sich wachsender Beliebtheit. Möchte man beginnen seine Kleidung selbst anzufertigen und sich eine Nähmaschine anschaffen, verliert man sehr bei dieser Fülle an unterschiedlichen Modellen sehr leicht den Überblick. Einige Nähmaschinen im Vergleichs-Test (Website aurufen) zeigten erhebliche Unterschiede in der Verarbeitungsqualität und der Programmauswahl.

In immer mehr Städten kann man so genannte Näh-Cafés finden. Hier kann man nicht nur in Gesellschaft nähen, nebenbei einen Kaffee schlürfen und Stoffe kaufen, sondern auch unter Aufsicht, die bei Bedarf helfen kann, erste Projekte in Angriff nehmen. So kann ein jeder erst einmal schauen, ob das Nähen wirklich etwas ist, das Freude bereitet.

Für die Anschaffung einer eigenen Nähmaschine ist es wichtig, dass sie über die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten verfügen. Dabei sind schöne Zierstiche nicht unbedingt notwendig. Zickzack- und Gradstich reichen aus. Wichtiger sind die Möglichkeit zur Regulierung der Fadenspannung, ein guter Kundenservice und eine Auswahl an Ersatzteilen bei Bedarf.

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Die beliebteste Nähmaschine

Zu Beginn ist meist eine preisgünstige Nähmaschine zu empfehlen. Besonders beliebt ist die W6 N 3300 (Computernähmaschine). Sie ist das beliebteste Modell der unteren Preisklasse und hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Nähmaschinen sind gut verarbeitet und bieten den Nutzern eine Garantie von 10 Jahren. Sicher, das Angebot der Nutzstiche ist übersichtlich. Doch kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Nähgeschwindigkeit kann ebenso reguliert werden wie die Fadenspannung.

Leise und gut verarbeitet

Ein besonders leises Modell ist die W6 N 1615 (Testbericht anzeigen). Sie ist so leise, dass Baby nebenbei schlafen kann und bringt noch dazu eine Vielzahl an Zierstichen und Einstellungsmöglichkeiten mit. Käufer lobten das schöne Stichbild und den Vorteil zweier Spulenhalter, die bei Bedarf, wie etwa dem Transport, eingeklappt werden können. Die beiden Spulenhalter bieten dem Nutzer die Möglichkeit mit der Zwillingsnadel arbeiten zu können. Kritikpunkte sind hierbei nur das vergleichsweise geringe Gewicht (mit nur 7 kg verrutscht die Nähmaschine leichter) und die Beleuchtung, die zum einen so angebracht ist, dass der Nähfuss im Schatten ist und zum anderen nicht separat angeschaltet werden kann.

Singer – der Klassiker unter den Nähmaschinen

Als drittes sei hier die Singer 2250 (Hersteller-Website) vorgestellt. Sie ist nach den erwähnten Modellen, das beliebteste Modell des Preissegments. Sie bringt neben dem umfangreichen Zubehör auch die von Singer erwartete Verarbeitungsqualität und entsprechenden Kundenservice mit sich. Die Reduzierung der Zierstichauswahl ist bei den meisten Käufern eher positiv bewertet, macht doch die Vielzahl an Programmen die Nähmaschine störungsanfällig. Das Stichbild ist sauber und klar. Ebenso wird hervorgehoben, dass die Nähmaschine sehr leise arbeitet. Als negativ wird lediglich das Fehlen der Einfädelautomatik angeführt.