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Für die Vogelbeobachtung geeignete Ferngläser

Die Artenvielfalt der Vögel hierzulande ist sehr viel größer als dies angenommen wird. So kann man auch im Stadtgebieten neben Spatzen, Tauben und Elstern auch einige Meisenarten oder Eichelhäher und mit Sicherheit noch einige andere entdecken – von den Vögeln in der Natur ganz zu schweigen. Wer sie schon immer einmal beobachten wollte, aber nie nah genug an sie herankam, ohne zu stören, kann es ja einmal mit einem Fernglas versuchen.

Worauf es wirklich ankommt

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Beim Kauf eines solchen Fernglases sollte man auf drei wesentliche Punkte achten. Zum einen sollte das Fernglas der Begierde durchaus kompakt sein, sodass man damit auch mal mehrere Stunden durch Wald und Wiesen laufen kann, ohne dass sich das Gewicht als störend erweist. Man geht davon aus, dass man das Fernglas um den Nacken hängen hat, um die Hände zum einen frei zu haben und das Fernglas zum anderen schnell greifen zu können.

Ist es zu schwer, bekommt man leicht Druckstellen am Hals, was die Freude über den möglichen Fund etwas trüben könnte. Hier empfiehlt es sich ein Fernglas mit einer 8fach Vergrößerung zu wählen. Entscheidet man sich für ein Modell mit einer 10fach Vergrößerung, fällt nicht nur die Größe auf, sondern auch das Gewicht.

Zum anderen sollte man beim Kauf eines Fernglases darauf achten, dass es Flexibel ist. Da man oftmals nur wenig Zeit hat um den Vogel vor die Linse zu bekommen, ist es wichtig, dass Einstellungen schnellstmöglich vorgenommen werden können. Das gilt vor allem für die nötige Fokussierung. Auch in diesem Fall empfiehlt sich eine 8fach Vergrößerung. Bei diesen Modellen muss man sehr selten nachfokussieren und kann sich länger der Beobachtung widmen. Das Bild ist fast immer gestochen scharf.

Als letztes sei noch die Bildqualität zu beachten. Diese ist vor allem von dem verwendeten Prismensystem abhängig. Es wird empfohlen, lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen und dafür ein Modell mit einem Dachkantprisma zu haben. Diese haben meist eine bessere Verarbeitungsqualität und sind in Summe langlebiger. Das System der Dachkantprismen hat sich erst im 20. Jahrhundert durchsetzen können, wird jedoch immer beliebter. Quelle: www.fernglastester.de

Bushnell PowerView Fernglas

Ferngläser im Test zeigen, dass für angehende Ornithologen das Bushnell PowerView 20×50 am besten geeignet ist. Es hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist bereits für einen vergleichsweise schmalen Taler zu haben. Es basiert auf dem Porroprismensystem und ist für Beobachtungen in weiter Ferne durchaus geeignet. Die Bilder sind exakt, auch im Dämmerlicht und versprechen seinem Nutzer große Freude.